Wenn Zwischenzeiten berechnet werden, müssen die Zeiten der Zwischenzeiten immer aufeinanderfolgend sein. Somit kann eine spätere Zeit nicht für eine frühere Zwischenzeit genutzt werden. Wie die Zeiten gehandhabt werden, hängt vom gewählten Algorithmus ab.
Version 1
Diese Version betrachtet immer alle möglichen Zwischenzeiten für die Berechnung. Die Berechnungsmethodik prüft alle möglichen Zwischenzeiten nacheinander um die erste Detektion zu finden, welche zur betrachteten Zwischenzeit passt.
Für jede Zwischenzeit wird ein gültiger Zeitfenster berechnet, basierend auf den Minimum / Maximum Wertes der Zwischenzeit und den zuvor bereits berechneten Zwischenzeiten.
Bei dieser Methode ist eine frühere Zwischenzeit immer höher priorisiert. Wenn also eine Detektion zunächst verpasst wird, aber an der gleichen Messstelle später wieder eine Detektion erzeugt wird, kann dies zu Fehlern führen.
Version 2
Der neue Berechnungs-Algorithmus dahingegen betrachtet alle Detektionen eines Teilnehmers nacheinander und versucht die erste passende Zwischenzeit, mit entsprechend gültigem Zeitfenster, zu finden.
Ist eine passende Zwischenzeit gefunden, werden alle anderen Zwischenzeiten (davor und danach) neu berechnet. Dabei werden die Zeitfenster basierend auf den Minimum / Maximum Werten für die Zwischenzeit und aktuell berechneten Zwischenzeiten berücksichtigt.
Wenn bei dieser Methode eine Zwischenzeit schon berechnet wurde, kann eine frühere Zwischenzeit mit einer späteren Detektion nicht mehr gefüllt werden. Wenn jedoch eine unerwartete Detektion auftritt, kann dies zu Fehlern führen.