Die speziellen Ergebnisse werden bei komplexeren Anforderungen der Ergebnisberechnung oder für sonstige Berechnungen verwendet. Für Rundenrennen bieten die speziellen Ergebnisse einige Sonderfunktionen wie bspw. die minimale Rundenzeit oder die Möglichkeit, Rundenzeiten automatisch berechnen zu lassen, u. v. m.

Spezielle Ergebnisse werden grundsätzlich für alle Teilnehmer aller Wettbewerbe berechnet. Allerdings gibt es einige wettbewerbsspezifische Einstellungen, wie die minimale Rundenzeit, die Anzahl Runden oder bei erweiterten Rohdatenregeln.
Die automatischen Rundenberechnungen können nur geladen werden, wenn mindestens ein Wettbewerb über mindestens eine Runde geht.
Vergeben Sie jedem Ergebnis eine numerische ID und einen eindeutigen Namen. Ein Ergebnis kann dann entweder die Berechnung aus Rohdaten sein - hierfür wird über die Messstelle auf die Rohdaten zurückgegriffen und die entsprechende Zeit berechnet. Wird keine Messstelle ausgewählt, können Sie beliebige Berechnungen vornehmen, indem Sie die entsprechende Berechnungsformel in das Berechnungsfeld schreiben. Hierbei können Sie sich auch auf andere Ergebnisse beziehen oder beliebige Formeln erstellen.
Vorlage Rundenrennen (variable Anzahl Runden)
Geben Sie beim Erstellen der Datei die maximale Anzahl Runden der Veranstaltung an. Gehen die Wettbewerbe über unterschiedlich viele Runden, passen Sie die Anzahl Runden je Wettbewerb in den speziellen Ergebnissen an. Passen Sie zudem die minimale Rundenzeit an. Beachten Sie, dass Detektionen zwischen T0 und T0+min. Rundenzeit als Startdetektion gewertet werden.
Das erste Ergebnis verwendet die Rohdaten-Regel NACH LETZTE RUNDE, die die Zeit nach der letzten Runde und somit die Gesamtzeit des Teilnehmers angibt. Gleichzeitig wird hierdurch auch jeder Teilnehmer mit mind. einer absolvierten Runde mit einer Platzierung in Live- und finalen Ergebnislisten geführt. Wenn Sie lediglich Finisher listen möchten, die alle Runden absolviert haben, können Sie die Berechnung auf ZIEL (Detektion nach letzter Runde) ändern.
Weitere Ergebnisse werden für die schnellste, die durchschnittliche, die langsamste sowie die letzte Rundenzeit und die Anzahl Runden angelegt.
Wird bei der Erstellung der Datei die maximale Anzahl Runden auf 100 oder weniger gesetzt, werden entsprechend Ergebnisse für jede Runde (RundeX) und die Zeit nach jeder Runde (NachRundeX) angelegt. Erstellen Sie eine Veranstaltung mit mehr als 100 Runden, werden die einzelnen Rundendaten nicht als spezielle Ergebnisse angelegt, sondern direkt in Ausgabelisten abgerufen.
Vorlage Biathlon (Einzel)
Die Biathlon-Vorlage ist besonders, da Sie den Rennverlauf mit den speziellen Ergebnissen verknüpft. In den speziellen Ergebnissen werden die Strafpunkte aus dem Schießen hinterlegt. Diese werden dann aufsummiert, in Strafminuten umgerechnet, auf die Zielzeit aus dem Rennverlauf addiert, wodurch die Gesamtzeit ermittelt wird.

Wird ein Ergebnis ohne Messstelle und ohne Berechnung angelegt, kann im Teilnehmerdatensatz direkt ein numerischer Wert dafür angegeben werden. In diesem Fall gibt es vier Ergebnisse für das Schießen, in die jeweils die Strafpunkte in Minuten angegeben wird.
Das Ergebnis in ID10 (Penalty) berechnet die Summe der Strafminuten und multipliziert diese dann mit 60 für die Umrechnung in Strafsekunden - dies wird für die weitere Berechnung der Gesamtzeit benötigt. Im Ergebnis ID 1 werden dann die Zielzeit aus dem Rennverlauf [Ziel.Dezimal] und die Strafsekunden addiert. Dieses Ergebnis wird in den Wettbewerbseinstellungen als Zielergebnis und somit für die finale Platzierung und die Ergebnislisten verwendet.